schule fächer lehrer schüler kontakt
         
    Fachschaft Englisch:  
impressum
 
förderverein des gymnasiums
Religion
Ethik
Deutsch
Englisch
Französisch
Latein
Italienisch
Spanisch
Mathematik
Natur & Technik
Informatik
Physik
Chemie
Geschichte
Sozialkunde
Wirtschaft & Recht
Biologie
Geographie
Kunst
Musik
Sport
 
 

Fachbetreuung:

OStR Patrick Lins
StR Christoph Ströbel

 

Warum Englisch lernen

 

Die Frage „Warum Englisch lernen?“ stellt sich heute eigentlich nicht mehr – schließlich werden mittlerweile in fast jedem Arbeitsbereich gute bis sehr gute Englisch­kenntnisse vorausgesetzt, und auch aus der deutschen Sprache sind englische Ausdrücke nicht mehr wegzudenken. Entsprechend hoch ist der Stellenwert von Englisch an unserem Gymnasium. Wir legen dabei auf Hör- und Lese­verstehen ebenso viel Wert wie auf die Fähigkeit sich mündlich und schriftlich in jeder Situation angemessen und adressatenbezogen auszudrücken. Dazu gehört natürlich auch einiges Wissen um kulturelle Besonderheiten und deren Entwicklung.
In der Unterstufe geht es uns vor allem darum, mit vielen Rollenspielen und Dialogszenen, mit Liedern/Gedichten und Geschichten den Spaß am Englischen zu wecken und zu erhalten, das selbstständige Lernen einzuüben und dabei natürlich die Grundlagen von Grammatik und Wortschatz zu vermitteln.
Um – abseits von Universitätsstädten gelegen – den Schülern den alltäglichen Kontakt mit dem Englischen zu erleichtern, bieten wir in unserer Schulbibliothek nicht nur zahlreiche Übungsbücher, englischsprachige Lektüren und Jugendbücher an, sondern bemühen uns auch um ein abwechs­lungsreiches Sortiment an Videos und v.a. DVDs in der Originalsprache.
Die größten Erfolgserlebnisse in der frühen Mittelstufe dürften sein, wenn man im Urlaub in der Lage ist, der Familie ein Hotelzimmer zu organisieren, nach dem Weg zu fragen oder mit Einheimi­schen auf Englisch über Fußball zu fachsimpeln. Auch mit Menschen anderer Nationalitäten kommt man zumeist auf Englisch ins Gespräch. Dies gilt später auch für international besetzte Arbeits­gruppen, z.B. in den Bereichen Technologie, Informatik, Naturwissenschaften oder Tourismus.
Über das Englische, die Beschäftigung mit Großbritannien, den Vereinigten Staaten und zahl­reichen anderen englischsprachigen Gebieten werden die Schüler mit neuen Themen, Haltungen und Sichtweisen konfrontiert: Sind Schuluniformen wirklich gerechter? Gibt es den „American Dream“? Wer wählt eigentlich George W. Bush? Wie ergeht es Aus- / Einwanderern im neuen Land?... Dadurch wird der Horizont der Schüler erweitert und sie werden zu selbstständigem Denken und Urteilen angeregt.
Es wird immer wichtiger, Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dabei sind insbesondere das Internet, aber auch Fachbücher und Zeitschriften zu vielen Bereichen auf Englisch verfasst. Sich solche Informationsquellen zu erschließen, sie aber auch kritisch zu hinterfragen, sind schließlich dominante Aufgabenstellungen der späten Mittel- und der Oberstufe, die auf ein wissen­schaftliches Arbeiten an der Universität vorbereiten sollen.

Birgit Fuchs

 

Englischunterricht - The same procedure as every year?

 

Anders die jährlich wiederkehrende TV-Bühnen-Komödie Dinner for One mit Freddie Frinton, welche in Großbritannien übrigens weithin unbekannt ist, hat der Englischunterricht in den zurückliegenden Jahrzehnten eine spürbare Modernisierung erfahren. Der bloße „Tafel- und Kreide-Unterricht“ ist allmählich durch einen Unterricht abgelöst worden, der durch Methodenvielfalt und Handlungsorientierung gekennzeichnet ist. Dieser Unterricht soll stärker als der herkömmliche Englischunterricht wirklichkeitsnah auf reale Gesprächssituationen vorbereiten, in denen Schülerinnen und Schüler sich früher oder später wiederfinden können. Mehrkanaliges Lernen berücksichtigt dabei die schrittweise und systematische Entwicklung aller vier kommunikativen Fertigkeiten: Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Im herkömmlichen Englischunterricht waren es überwiegend die schriftbezogenen Fertigkeiten, die im Mittelpunkt standen. Im heutigen Englischunterricht nehmen die rein sprachbezogenen Fertigkeiten Hörverstehen und Sprechen einen breiteren Raum ein als zuvor. Der Englischunterricht am Gymnasium Beilngries orientiert sich gemäß der im neuen Lehrplan festgelegten Vorgaben an der oben beschriebenen Entwicklung. Übungen mit kommunikativer Komponente werden stärker als im G9 in den Mittelpunkt gerückt. Im Englischunterricht am Gymnasium Beilngries wird das Lehrwerk Green Line vom Klett-Verlag verwendet. Eine angemessene Gewichtung mündlicher Leistungen ergibt sich aus §54 GSO, welcher Einzelheiten zum Ersatz von Schulaufgaben durch mündliche Prüfungen regelt. Am Gymnasium Beilngries gilt eine entsprechende Regelung im Schuljahr 2010/11 im Fach Englisch für eine der Schulaufgaben in der Jahrgangsstufe 9. Ähnlich wie bei schriftlichen Schulaufgaben findet die Vorbereitung auf diese Prüfung in angemessener Zeit vor der mündlichen Prüfung durch geeignete Übungssituationen statt. Die mündliche Prüfung ist eine fertigkeitsorientierte Prüfung, deren Schwerpunkt auf der Sprechfertigkeit und nicht auf einer Wissensprüfung liegt. Zur Vorbereitung werden die Schüler schrittweise anhand unterschiedlicher Übungsformen an die in der Prüfung verlangten Aufgaben herangeführt. Über das Unterrichtsangebot hinaus wurden auch Schüleraustausche organisiert. Seit einigen Jahren besteht Kontakt zu einer Schule in Chatham in den USA.

Patrick Lins

 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
home seitenanfang impressum